Politisches G - Bastian Atzger

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Politisches G

Geschriebenes > Mein ABC der Politik

G wie...


Geld / Geldpolitik

Siehe Währungspolitik.


Gewerkschaften

Situation:

Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände stellen in Deutschland die sog. Tarifparteien, die sich ohne staatliche Einmischung zu Arbeitsbedingungen und Entlohnungsformen einigen müssen. Waren Gewerkschaften in Zeiten der Industrialisierung wichtig für die Rechte der Arbeitnehmer und die Entwicklung zur sozial-liberalen Gesellschaft wie wir sie heute kennen, so versuchen sie heutzutage leider immer mehr ihre Macht auf höchst unsaubere Art auszunutzen und zu verteidigen.

Standpunkte:

  • Es muss mehr Autonomie für Unternehmen geben. Wenn sich die Mehrheit der Angestellten mit der Geschäftsleitung bei einem Standpunkt einigen, dann sollte das von keiner Gewerkschaft verhindert werden können.
  • Ich appelliere daher an dieser Stelle an alle Gewerkschaften, die populistischen Drohungen, die unnötigen Warnstreiks (welche die Volkswirtschaft nur Geld kosten) und die Trillerpfeifen zu lassen und  sich in einen normalen Dialog mit den Arbeitgebern zu treten.
  • Das Streikrecht muss in Deutschland dahingehend geändert werden, dass Streiks zwar möglich sind, jedoch die Gewerkschaften in voller Höhe (und zusätzlich eines Bearbeitungsendtgelds für die geschädigten Unternehmen in Höhe von 5 Prozent des verursachten Schadens) für den durch Streiks entstandenen volkswirtschaftlichen Schaden aufkommen müssen –  zum Beispiel Taxis für gestrandete Bahnreisende, Produktionsausfallkosten bei Transportausfällen, etc.


GEZ (Gebühreneinzugszentrale)

Siehe Beitragsservice.


Glaube

Siehe Christentum.


Gleichberechtigung

Situation:

Noch  immer verdienen Frauen weniger als Männer und Ostdeutsche weniger als Westdeutsche. Frauen sind in Vorstandsgremien von Parteien und Unternehmen unterrepräsentiert. Mehr zum Thema auch im Bereich Frauenquote. Sexuell motivierte Lebenspartnerschaften sind vor dem Gesetz gleichgestellt, es fehlt jedoch noch an Akzeptanz in der Bevölkerung.

Standpunkte:

  • Ich bin gegen eine Benachteiligung aufgrund von Religion, ethnischer Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung.
  • Frauen dürfen nicht durch geringere Löhne diskriminiert werden. Das Risiko durch Schwangerschaft und Familienplanung längere Zeit vom Arbeitsplatz abwesend zu sein ist kein Argument pauschal das Lohnniveau abzusenken. Ich trete dafür ein, Löhne und Lohnniveaus transparent zu machen.
  • Geringere Löhne in Ostdeutschland sind oftmals in geringerer Produktivität begründet. Innovationslust und Bildungsniveaus liegen unter Westdeutschem Niveau. Hier müssen Maßnahmen und Anreize getroffen werden, um die Abwanderung qualifizierter Jugendlicher einzubremsen und denen ohne Perspektive eine solche gegeben werden. Dann wird der Markt die bis heute unterschiedlichen Lohnniveaus automatisch regulieren.
  • Ich sage nein zu einer Frauenquote, da diese auch wieder sexistisch ist („Positiver  Sexismus“). Auch lehnen viele Frauen, die es durch eigene Arbeit auf ein hohes Niveau geschafft haben die Quote ab, da sie dann pauschal mit Frauen, die nur über eine Quote einen Posten erreicht haben, gleichgesetzt würden. Ich glaube, dass emanzipierte und zielbewusste Frauen keine Frauenquote benötigen.
  • Homosexuelle sollen das Recht auf eine rechtlich gesicherte und einwandfreie Zukunft haben. Hierzu wurde die Lebenspartnerschaft ("Homo-Ehe") geschaffen. Darüber hinaus gehende Schritte halte ich für unangebracht, da ansonsten die traditionelle Ehe, also das biologische Konzept von Mutter und Vater, hiergegen abgewertet würde. Selbstverständlich muss jedoch die Lebenspartnerschaft der Ehe rechtlich gleichgesetzt werden, z.B. im Bereich der Adoptionen.


Globalisierung

Situation:

Dank  moderner Technologien, ist die Erde zum „globalen Dorf“ geworden. Wir erreichen heute schneller die Webseite einer Zeitung aus den USA als den nächsten Bäcker. Die Vorteile, die sich aus der Globalisierung für Tourismus, Warenverkehr und Dienstleistungen ergeben, sind gigantisch. Die Kehrseite sind unter anderem Arbeitsplatzverlagerungen oder Kapitalverschiebungen. Dennoch hat die Globalisierung das Gesicht und das Denken in unserer Gesellschaft positiv verändert.

Standpunkte:

  • Die Globalisierung schafft weit mehr Chancen als Risiken. Diese Chancen  gilt es zu nutzen und auf Basis unserer Werte (Toleranz, Kommunikation, kulturelle Vielfalt, etc.) zu gestalten.
  • Globalisierung bietet große Chancen für Bildung und Wissenschaft – ideal für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland, aber auch ideal für ärmere Länder zur Bekämpfung von Hunger und Elend.
  • Globalisierung steht für Freiheit, offene Märkte, Gütervielfalt, weltweite Dienstleistungen und Zugang zu Kapital. Diese Vorteile stehen weit über den Nachteilen, verpflichten uns jedoch dazu, eine Möglichkeit zu finden, dass sich die Globalisierung nicht über die gewählten Regierungen und Organisationen hinwegsetzt. Dies ist die Kernaufgabe der Vereinten Nationen in den kommenden Jahren.



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